Stellungnahmen
Das Integrationshaus engagiert sich regelmäßig mit seinem Know-How und seinen Expertisen im Rahmen unterschiedlicher Initiativen mit anderen Organisationen, um auf die Missstände in der Betreuung von geflüchteten Menschen und in der österreichischen Asylpolitik hinzuweisen. Denn gemeinsam können wir mehr bewirken.
Subsidiär Schutzberechtigte haben ein Recht auf Schutz und soziale Sicherheit
Das Integrationshaus Wien warnt eindringlich vor den Folgen der geplanten Neuregelung, wonach Personen mit dem Aufenthaltstitel „subsidiär schutzberechtigt“ ab 2026 in Wien keine Mindestsicherung mehr beziehen dürfen und stattdessen in das System der Grundversorgung zurückfallen. Diese Maßnahme bedroht nicht nur die Existenz vieler Betroffener, sondern auch zentrale Fortschritte in der Integrationsarbeit der vergangenen Jahre. Die Folgen dieser Maßnahme wären dramatisch.
zur Stellungnahme
Subsidiär Schutzberechtigte: Recht auf Schutz und soziale SicherheitStellungnahme zum Stopp des Familiennachzugs
Stellungnahme des Integrationshauses zum Entwurf einer Verordnung der Bundesregierung zur Feststellung der Gefährdung der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und des Schutzes der inneren Sicherheit
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Gegen den Stopp des FamiliennachzugsOffener Brief: Demokratie verteidigen!
Auch das Integrationshaus unterzeichnete den offenen Brief "Demokratie verteidigen!" und richtete mit vielen anderen den dringenden Appell an Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen, alle Regierungsmitglieder und an alle demokratischen Parteien.
Offener Brief: Forderung nach Realkosten-Abrechnung
Gemeinsam mit dem Dachverband der Wiener Sozialeinrichtungen unterstützten wir die Bestrebungen mehrerer Bundesländer zur Einführung eines Realkostenmodells in der Grundversorgung für geflüchtete Menschen.
Offener Brief: Unterbringungskrise von schutzsuchenden Menschen
Gemeinsam mit anderen Organisationen kritisieren wir die österreichische Bundesregierung für die menschenunwürdige Unterbringung von Geflüchteten in Zelten und appellieren für die Abhaltung eines Unterbringungsgipfels.
Offener Brief: 7 Punkte Sofortmaßnahmen-Plan
Gemeinsam mit anderen Organisationen kritisieren wir im August 2022 die mangelnde Kooperation zwischen Bund und Ländern im Bereich der Grundversorgung und die Missachtung gesetzlicher Vorgaben. Dieser Missstand führt zu einem Versorgungsengpass zu Lasten schutzsuchender Menschen in Österreich.
Offener Brief der Kampagne "Kind ist Kind"
Die Kampagne "Kind ist Kind" setzt sich seit Frühjahr 2022 dafür ein, die Betreuung von Fluchtwaisen (unbegleitete minderjährige Fremde) in Österreich zu verbessern. In einem offenen Brief appellierten alle teilnehmenden Organisationen angesichts einer sich zuspitzenden Situation in den Einrichtungen des Bundes, die Lösung der aktuellen Krise im Bereich der Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Schutzsuchenden zur Chefsache zu machen.
Offener Brief: Krieg ist Krieg. Mensch ist Mensch.
Gemeinsam mit über 90 NGOs, Initiativen und Vertreter*innen aus der Zivilgesellschaft appellierten wir im März 2022 in einem offenen Brief an die Regierung: „Krieg ist Krieg. Mensch ist Mensch.“ Wir forderten die Gleichbehandlung und den Schutz von allen aus der Ukraine Geflüchteten und warnten vor einem „Zwei-Klassen-Asylsystem“ und einer zunehmenden Spaltung zwischen „guten“ und „schlechten“ Geflüchteten.