Allgemeine Publikationen des Integrationshaus

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MIKAprof

Digital und Media Literacy im Kontext von Basisbildung mit Migrant*innen.

Wie unterstützen bzw. bedingen sich der Erwerb von Lese- und Schreibkompetenzen bzw. Sprachkompetenz und digitale Kompetenzen gegenseitig? Wie kann digital und media literacy in der Basisbildung mit Migrant*innen „von Anfang an“ als integraler Teil in Kombination mit Sprache und weiteren Lernfeldern unterrichtet werden?

Diese Fragestellungen bilden die Grundlage des Projekts, das im Rahmen des Netzwerks MIKA vom Verein Projekt Integrationshaus in Zusammenarbeit mit den Partnerinnen Danaida, Frauen aus allen Ländern und das kollektiv durchgeführt wurde. Daraus entstanden ist ein neuer Unterrichtsansatz für die lernfeldübergreifende Vermittlung digitaler Kompetenzen „von Anfang an“.

Die Ergebnisse sind in der Publikation Digitale Kompetenzen in der Basisbildung mit Migrant*innen authentisch erarbeiten dargestellt, in der auch exemplarische Unterrichtseinheiten mit genauen methodisch-didaktischen Anleitungen und Videos enthalten sind.

Mehr über das Netzwerk MIKA.

Wurzenrainer, Martin / Lummerstorfer, Ursula (2018): Digitale Kompetenzen in der Basisbildung mit Migrant*innen authentisch erarbeiten. Ein methodisch-didaktischer Ansatz für die lernfeldübergreifende Vermittlung digitaler Kompetenzen „von Anfang an“. Wien: Verein Projekt Integrationshaus.

MIKA

Hier wird das Ergebnis der Recherchearbeit des Projekts Recherche, Sammlung und Aufbereitung von Hintergrundinformationen zur Basisbildung mit Migrant*innen vorgestellt, das im Rahmen der nationalen Netzwerkpartnerschaft MIKA (Migration ‐ Kompetenz ‐ Alphabetisierung) von 2011 bis 2014 vom Verein Projekt Integrationshaus unter Mitarbeit des AlfaZentrums für Migrant*innen im lernraum.wien der Wiener Volkshochschulen durchgeführt wurde.

Das Netzwerk MIKA verfolgt seit 2008 das Ziel, die Ausbildung von Unterrichtenden im Bereich Alphabetisierung, Basisbildung und Deutsch als Zweitsprache mit Migrant*innen österreichweit zu professionalisieren. Dafür werden Aus- und Weiterbildungen sowie neue Materialien für die Alphabetisierung und Basisbildung für diese Zielgruppe entwickelt. Vernetzung, Forschung und Qualitätsentwicklung sind weitere Bestandteile der Netzwerkarbeit.

Unter der Gesamtkoordination des AlfaZentrums für Migrant*innen arbeiten in diesem Projekt neben dem Integrationshaus die Partner_innen: Verein Danaida (Graz), Verein Frauenservice (Graz), maiz - Autonomes Zentrum von & für Migrantinnen (Linz), Verein B!LL (Linz, seit 2014) bzw. Volkshochschule Linz (bis 2013) und Verein Frauen aus allen Ländern (Innsbruck).

Mehr über das Netzwerk MIKA.

Wurzenrainer, Martin/Hrubesch, Angelika (2014): Migrant_innen mit Basisbildungsbedürfnissen im Fokus. Wien: Verein Projekt Integrationshaus.

MEVIEL

Die Mitarbeiter*innen entwickelten in der Partnerschaft MEVIEL Konzepte und Modelle mit dem Ziel, Möglichkeiten darzustellen, wie Mehrsprachigkeit und Vielfalt als Ressource sichtbar und für den Lernprozess nutzbar gemacht werden können.

Diese Ergebnisse und Erkenntnisse aus der Entwicklungsarbeit wenden sich an Lehrende, Berater*innen, Lernbegleiter*innen, Pädagog*innen, Programmplaner*innen, Studierende, Sprachwissenschafter*innen und Personen, die mit jugendlichen und jungen erwachsenen Migrant*innen im Bildungs- und Beratungskontext arbeiten.

Cela, Alisa / Kalkan, Zübeyde (2014): Lerncafé am Markt. Etablierung niederschwelliger Lernorte. Wien: Verein Piramidops

Laimer, Thomas / Wurzenrainer, Martin (2014): Mehrsprachigkeit im Basisbildungsunterricht. Materialien und Aktivitäten für jugendliche und junge erwachsene Migrant_innen. Wien: Die Wiener Volkshochschulen

Wurzenrainer, Martin / Laimer, Thomas (2014): Mehrsprachige Lernbegleitung im Tandem. Wien: Die Wiener Volkshochschulen

Bittner, Karin / Laimer, Thomas (2014): Mehrsprachigkeit in der Beratung. Wien: Die Wiener Volkshochschulen

Freithofer, Elisabeth (2014): Curriculum „Wir sind viele und vieles“. Lehrgang für Pädagog_innen und Trainer_innen zur Spezialisierung auf Vielfalt und Mehrsprachigkeit. Wien: Verein Projekt Integrationshaus

MEVIEL ist eine Kooperation der Partner_innen: Verein Projekt Integrationshaus, Verein Piramidops / Frauentreff, Die Wiener Volkshochschulen und dem FDZ / Sprachlehr- und -lernforschung der Universität Wien.

EPIMA

EPIMA 2 fand im Rahmen der europäischen Gemeinschaftsinitiative _EQUAL von 2005 bis 2007 statt und war eine Initiative zur Entwicklung von Bildungs- und Integrationsmaßnahmen für junge Asylwerber*innen in Österreich, finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit.

Netzwerk DYNAMO

Das Netzwerk DYNAMO (2007 - 2010) war ein Projektnetzwerk für Bildungs- und Beratungsarbeit mit jugendlichen Migrant*innen.

Es war eine Kooperation zwischen der Volkshochschule Ottakring, der VHS 15 und dem Verein Projekt Integrationshaus. Fördergeber*innen und strategische Partner*innen in diesem Netzwerk waren der Europäischen Sozialfonds, das bm:ukk, die MA 17, der waff, das AMS Wien und die AK Wien.

Im Rahmen der DYNAMO-Konferenz "Chancengerechtigkeit für Jugendliche mit Migrationshintergrund auf dem Arbeitsmarkt" im Oktober 2009 wurden in unterschiedlichsten Workshops zentrale Themen wie die Öffnung des Arbeitsmarktes für "ausgegrenzte Jugendliche", ein an den Bedürfnissen, Kompetenzen und Erfahrungen orientiertes flächendeckendes Bildungs- und Qualifizierungsprogramm, die interkulturelle Öffnung von Arbeitsmarkt und öffentlichen Einrichtungen, sowie die Anerkennung von Mehrsprachigkeit auf allen Ebenen, behandelt und in Folge dessen zentrale Anliegen ausgearbeitet.

Im Netzwerk wurde vom Integrationshaus gemeinsam mit der VHS Ottakring ein Leitfaden zur Materialienerstellung für die Basisbildung mit jugendlichen und jungen erwachsenen Migrant*innen. Dieser Leitfaden richtet sich an Planende und Unterrichtende. Er gibt Tipps und Unterstützung zur zielgruppenspezifischen Materialienerstellung, aber auch für das methodisch-didaktische Handeln.

Hier ist der Leitfaden online abrufbar.

Sprachen & Qualifikationsportfolio für Migrant*innen und Flüchtlinge
  • Das Handbuch zum Sprachen- und Qualifikationsportfolio wendet sich an Trainer*innen in der Berufsorientierung und anderen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen
  • Kursleiter*innen von Deutsch als Zweitsprache oder Fachsprachenunterricht
  • Berufs- und Bildungsberater*innen
  • Einzelcoaches, Sozialarbeiter*innen
  • Berater*innen in Fragen der Interkulturalität
  • und alle weiteren Expert*innen, die berufliche Orientierungs- und Lernprozesse von Migrant*innen und Flüchtlingen begleiten.
     

Das Handbuch existiert als Druckversion seit Mai 2005 in limitierter Auflage. Im Handbuch finden sich Kommentare zu jedem Arbeitsblatt, durch die besonders die migrationsspezifischen Aspekte der Themen transparent werden. Die Kommentare geben überdies Zielrichtung, Methodik, Wissens- und Beachtenswertes aus der Sicht der Autor*innen und vermitteln Erfahrungen im Einsatz des SQuP.

Arbeitsteile

Das Sprachen und Qualifikationsportfolio (SQuP)

  • richtet sich an Migrant*innen und Flüchtlinge. Diese müssen den Wunsch haben, die eigene berufliche Zukunft in konkrete Ziele zu fassen, Qualifizierung/beruflichen (Wieder-) Einstieg in den österreichischen Arbeitsmarkt exakt zu planen, die persönlichen Sprachkenntnisse zu erweitern und dies mit professioneller Begleitung zu tun.
  • befindet sich in Form von ca. 60 Arbeitsblättern, Checklisten und Dokumentationen auf dieser CD-Rom. Es steht in Deutsch und - zur inhaltlichen und sprachlichen Unterstützung der BenützerInnen - gleichzeitig in Arabisch, Englisch, Französisch, Persisch, BKS und Türkisch zur Verfügung.
  • eignet sich für Gruppenarbeit und zur Einzelunterstützung und kann in vielerlei methodischen Settings zum Einsatz kommen.