Presse

Hier finden Sie aktuelle Presseaussendungen, Publikationen und PRESSEFOTOS.

 

GEAS tritt in Kraft: Integrationshaus warnt vor Einschnitten bei Rechtsschutz und Integration
Neue Asylregeln könnten Grundrechte, Familiennachzug und faire Verfahren gefährden – Christian Schmaus übernimmt Vorstandsvorsitz in herausfordernder Zeit

Wien, am 10.06.2026 - Das Integrationshaus blickt mit großer Sorge auf das Inkrafttreten des reformierten Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) am 12.06.2026 und warnt vor weitreichenden Auswirkungen auf den Schutz von Geflüchteten sowie auf rechtsstaatliche Standards. Die Organisation befürchtet, dass die Umsetzung der EU-Vorgaben zentrale Rechte von geflüchteten Menschen einschränken, Haftmaßnahmen ausweiten und den Familiennachzug erschweren könnten. „Wenngleich noch abzuwarten bleibt, wie sich die neuen Regelungen in der Praxis konkret auswirken, setzen doch viele der neu eingeführten Maßnahmen auf Abschottung und die Auslagerung der Verantwortung für Schutzsuchende. Auch der Rechtsschutz wird in wichtigen Bereichen reduziert, sodass fundierte und qualitativ hochwertige Rechtsberatung – gerade angesichts der bevorstehenden Neuerungen – von zentraler Bedeutung bleibt. Ein funktionierender Rechtsschutz ist essenziell für ein faires Asylverfahren“, kritisiert Christian Schmaus, neuer Vorstandsvorsitzender des Integrationshauses. Zur Presseaussendung

 

Willi Resetarits' Traum lebt: „Das Willi“ eröffnet als Herzstück der Begegnung im Integrationshaus
Feierliche Eröffnung des neuen Veranstaltungs- und Begegnungsraums mit Bürgermeister Michael Ludwig

Wien, am 18.05.2026 – Dreißig Jahre nach seiner Gründung feiert das Integrationshaus einen bedeutsamen Meilenstein: das Team des Integrationshauses eröffnete heute gemeinsam mit Bürgermeister Michael Ludwig, zahlreichen Ehrengästen und Unterstützer*innen feierlich den neuen Begegnungsraum „das Willi“. Damit erfüllt sich ein generationsübergreifender Traum und ein lang ersehntes Ziel der Gründer*innen des Integrationshauses rund um den unvergessenen Willi Resetarits. Nach jahrelanger Planung und intensiver Bauzeit entstand ein offener und lebendiger Ort für Austausch, Verbindung und kulturelle Vielfalt. Der Begegnungsraum wird multifunktional genutzt werden: vom Treffpunkt für Hausbewohner*innen und Kursteilnehmer*innen, zum Austausch mit Freiwilligen und Nachbar*innen bis hin zu kulturellen Veranstaltungen, wozu alle herzlich eingeladen sind. Zur Presseaussendung

 

Weil Kunst Haltung braucht: Birgit Denk erhält den Willi Resetarits Preis 2026
Stadt Wien würdigt Birgit Denk für ihr künstlerisches Schaffen und ihren Einsatz für ein solidarisches Miteinander

Wien, am 19.04.2026 – Vor drei Jahren, am 24.04.2022, verunglückte der Sänger, Ausnahmemensch und -künstler Willi Resetarits. In seinem Gedenken wurde am 32. Flüchtlingsball im Wiener Rathaus bereits zum dritten Mal der Willi Resetarits Preis von der Stadt Wien gestiftet und verliehen. Diese mit € 10.000, - dotierte Auszeichnung wird an Musiker*innen vergeben, die sich in ihrem künstlerischen Leben und Werk für Integration und das Miteinander in unserer Stadt engagieren. Eine Jury, zusammengesetzt aus Kunstschaffenden und zivilgesellschaftlich engagierten Personen ermittelte unter Führung des Integrationshauses die Preisträger*innen. Nach dem Sänger Vusa Mkhaya 2024 und ESRAP 2025 geht der Willi Resetarits Preis 2026 an die Sängerin Birgit Denk.
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Wiener Flüchtlingsball - eine Nacht im Zeichen von Menschlichkeit, Vielfalt und Solidarität
32. Wiener Flüchtlingsball am 18. April 2026 im Wiener Rathaus

Wien, am 10.03.2026 – Am 18. April 2026 lädt das Integrationshaus zum 32. Flüchtlingsball in das Wiener Rathaus. Ein Fest, das seit mehr als drei Jahrzehnten gelebte Solidarität, Menschlichkeit und ein respektvolles Miteinander feiert. Gerade jetzt, wo Konflikte, Kriege und Krisenherde das weltweite Geschehen dominieren, wird der Ball zu einem kraftvollen Symbol für die Unverzichtbarkeit von Zusammenhalt, Integration und Menschlichkeit in unserer Gesellschaft. Und das wird auch musikalisch wieder sichtbar: Acht verschiedene musikalische Highlights mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen sorgen gemeinsam mit drei DJs in der Radio Superfly Open-Air-Disco für musikalische Vielfalt und eine Ballnacht für jeden Geschmack. Gastgeberin des Flüchtlingsballs ist wieder die Stadt Wien, die dankenswerterweise seit Jahrzehnten dem Integrationshaus das Rathaus für diesen wichtigen Benefizball zur Verfügung stellt. Zur Presseaussendung

 

Eine Zeitung gegen die Kälte der Zeit
Die aktuelle Ausgabe der Guten Zeitung verbindet Journalismus mit Haltung und erzählt von Schutz, Integration und Verantwortung.

Wien, am 17.12.2025 – Mit der aktuellen Ausgabe 31 erscheint Die Gute Zeitung einmal mehr als kraftvolles journalistisches Plädoyer für Solidarität, Menschlichkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie erreicht mit einer Auflage von 1,1 Millionen Exemplaren Menschen im ganzen Land, und stellt in dieser Ausgabe das 30-jährige Bestehen des Integrationshauses in den Mittelpunkt. „Die Gute Zeitung und das Integrationshaus sind von Beginn an Ausdruck derselben Haltung: dass Menschlichkeit kein Luxus ist, sondern eine gesellschaftliche Notwendigkeit“, sagt Sepp Stranig, Herausgeber der Guten Zeitung und Mitbegründer des Integrationshauses. „Wer diese Zeitung in Händen hält, hält auch die Möglichkeit in Händen, Österreich ein Stück menschlicher zu machen.“ Zur Presseaussendung

 

Integrationshaus-Fachkonferenz zeigt Schieflage der Integrationspolitik auf
Expert*innen diskutieren, wie Integration auch unter schwierigen politischen Rahmenbedingungen gelingen kann

Wien, am 20.11.2025 – Österreich wie Europa fordern mehr Integration – gleichzeitig werden jedoch politische Entscheidungen getroffen, die funktionierende Integrationsprozesse erschweren oder zunichte machen. Vor diesem Hintergrund findet die Fachkonferenz „Flüchten – Ankommen – Bleiben“ des Integrationshauses Wien zu einem Zeitpunkt statt, an dem die Schieflage in der Integrations- und Asylpolitik deutlicher denn je sichtbar wird.

„Wir sehen täglich, wie Integration gelingen kann – mit Stabilität, Verlässlichkeit und Zugang zu Teilhabe“, sagen die Geschäftsführer*innen des Integrationshauses, Susanne Lettner und Martin Wurzenrainer. „Doch derzeit werden Expertise und funktionierende Ansätze massiv unter Druck gesetzt. Wir suchen weiterhin nach Lösungen – zum Beispiel im Rahmen unserer Fachkonferenz -, auch wenn die Rahmenbedingungen schwieriger werden.“ Zur Presseaussendungen

 

Ein Buch als Weckruf: Integration beginnt dort, wo Teilhabe ermöglicht wird
Fachpublikation zu 30 Jahre Integrationshaus: "Flüchten – Ankommen – Bleiben. Solidarische Perspektiven"

Wien, am 13.11.2025 – Mit der Fachpublikation „Flüchten – Ankommen – Bleiben. Solidarische Perspektiven“ legt das Integrationshaus Wien anlässlich seines 30-jährigen Bestehens eine Bestandsaufnahme der europäischen und österreichischen Asyl- und Integrationspolitik vor – und zugleich ein Plädoyer für eine solidarische Gesellschaft. „Flucht ist kein Ausnahmezustand, sondern eine Realität, die uns als Gesellschaft formt“, schreiben Andrea Eraslan-Weninger, Susanne Lettner und Martin Wurzenrainer, ehemalige und aktuelle Geschäftsführung im Vorwort, und weiter „wie wir mit Menschen auf der Flucht umgehen, ist eine Frage danach, welche Gesellschaft wir sein wollen.“ Die Publikation versammelt über 30 Beiträge aus Wissenschaft und Praxis, die die Themenfelder Flüchten, Ankommen und Bleiben als gesellschaftliche Zustände begreifen – geprägt von Machtverhältnissen, Grenzpolitik und zivilgesellschaftlichem Engagement. Zur Presseaussendung

 

Weltflüchtlingstag: NGOs fordern menschenrechtsbasierte Asylpolitik mit Würde statt Willkür
Keine weitere Aushöhlung des Asylrechts, Achtung der Menschenrechte statt negativer Stimmungsmache

Wien, 18.06.2025 (OTS) - Anlässlich des Weltflüchtlingstags fordern österreichische Nichtregierungsorganisationen einen klaren Kurswechsel in der Asylpolitik. Sie zeigen sich alarmiert über eine Reihe aktueller Maßnahmen, die symptomatisch für Ausgrenzung und die Aushöhlung der Menschenrechte stehen: Der Stopp des Familiennachzugs, die geplanten Kürzungen bei den Sozialleistungen für schutzsuchende Menschen und Geflüchtete, die Schließung von Ankunftszentren und damit einhergehend die Abweisung von neu ankommenden Vertriebenen, sowie die wieder aufgeflammte Debatte über Abschiebungen nach Syrien und Afghanistan. Diese Entwicklungen widersprechen grundlegenden menschenrechtlichen Prinzipien und gefährden den sozialen Zusammenhalt. Zur OTS

 

30 Jahre Integrationshaus: Ankommen ist erst der Anfang
Seit 1995 begleitet das Integrationshaus über 80.000 geflüchtete Menschen und Migrant*innen auf dem Weg in ein selbstständiges Leben.

Wien, am 4. Juni 2025 – Am 5. Juni 1995, genau vor 30 Jahren, öffnete das Integrationshaus in Wien erstmals seine Türen. Die Idee einer engagierten Initiator*innengruppe rund um den Musiker und Menschrechtsaktivisten Willi Resetarits mündete in einer zentralen Institution für professionelle Flüchtlingsbetreuung in Wien. Seither fanden mehr als 80.000 geflüchtete Menschen und Migrant*innen hier Unterstützung, Stabilisierung und neue Perspektiven. Was klein begann – das erste Team bestand aus 12 Mitarbeiter*innen – wuchs in den vergangenen drei Jahrzehnten zu einer professionellen Organisation mit derzeit 188 Mitarbeiter*innen an vier Standorten. Heute bietet das Integrationshaus nicht nur Wohnraum, sondern auch Beratung, Bildung, psychologische Betreuung, sozialpädagogische Angebote und Projekte für Kinder und Jugendliche. Das Jubiläum wird dieses Jahr noch mit einem großen Open-Air-Benefizkonzert in der Arena Wien am 25. Juni 2025, der Fachkonferenz „flüchten – ankommen – bleiben“ am 20. und 21. November und dem gleichnamigen Fachbuch gefeiert. Zur Presseaussendung

 

Geschichten von Hoffnung, Mut und Menschlichkeit aus dem Integrationshaus
30 Jahre „Gute Zeitung – das Boulevardblatt für den guten Zweck“

Wien, am 17.12.2024 - Seit 1995 berichtet die Gute Zeitung über Geschichten geflüchteter Menschen – Menschen, die vor Verfolgung, Folter und Gewalt geflohen sind und sich in Österreich ein neues Leben aufbauen. In den späten 90er-Jahren prägten die Berichterstattung Fluchtgeschichten aus Ex-Jugoslawien. Heute sind es Schicksale von Geflüchteten aus Syrien, Afghanistan, dem Iran, der Ukraine und vielen anderen Ländern: Eine Mutter mit drei Kindern aus Kiew, ein Geigenspieler aus dem Iran, eine Familie aus dem Kongo – sie alle suchen Sicherheit und die Chance, ein selbständiges Leben in Österreich zu führen. Ihre Geschichten stehen stellvertretend für viele andere Schicksale, die dank der professionellen Betreuung, Beratung und Bildungsangebote im Integrationshaus eine positive Wendung nahmen. „Mit Stolz und Freude feiern wir 30 Jahre Gute Zeitung – eine Publikation, die von Anfang an die Werte des Integrationshauses getragen hat: Offenheit, Dialog und Zusammenhalt. Seit drei Jahrzehnten geben wir Menschen ohne Stimmrecht eine Stimme, beleuchten wichtige Themen rund um Integration und schaffen Raum für positive Geschichten“, erzählt Sepp Stranig, Mitbegründer und Herausgeber der Guten Zeitung. Zur Presseaussendung

 

Pressefotos

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