In tiefer Trauer

Mit großer Trauer müssen wir bekannt geben, dass unser Vorstandsvorsitzender und Freund Marko Szucsich verstorben ist.  

Marko Szucsich stand dem Vorstand des Vereins Projekt Integrationshaus als Vorsitzender vor.  Er hatte damit eine zentrale Führungsfunktion innerhalb dieser gemeinnützigen Organisation inne und vertrat diese auch nach außen. So äußerte er sich oft auch im Rahmen von Veranstaltungen des Integrationshauses und betonte dabei stets die Wichtigkeit von Solidarität, Menschlichkeit und Zusammenhalt - zuletzt zum 30-jährigen Jubiläum des Vereins. Ihm ging es immer auch um das Bewahren und Fortsetzen des Werks des allzu früh verstorbenen Mitbegründers Willi Resetarits.

Marko Szucsich war bereits in frühen Jahren für das Integrationshaus tätig – auch er gehörte zu den Initiator*innen des Integrationshauses und leistete – unter anderem mit seiner juristischen Expertise – einen wesentlichen Beitrag im Rahmen des Gründungsprozesses.

Marko Szucsich verstarb völlig unerwartet am 20. Februar 2026.

„Mit seinem Tod verliert das Integrationshaus einen engagierten Wegbegleiter und Menschenrechtsaktivisten, einen klugen Gestalter und überzeugten Humanisten, der sein umfassendes Wissen und seine große berufliche Expertise als Rechtsanwalt, als erfahrener Schiedsrichter und weitum geschätzter Mediator stets in den Dienst der guten Sache stellte“, so Sepp Stranig, Mitbegründer des Integrationshauses und langjähriger Wegbegleiter von Marko Szucsich. „Wir sind immer noch fassungslos über den so plötzlichen Tod unseres Freundes und Mitstreiters. Seine hohe Kompetenz, seine Bescheidenheit und Liebenswürdigkeit und sein feiner Humor werden uns fehlen.“

„Als Vorstandsvorsitzender des Vereins Projekt Integrationshaus hat Marko Szucsich die Entwicklung unserer Organisation über viele Jahre hinweg maßgeblich geprägt. Mit Weitblick, Verantwortungsbewusstsein und einem unerschütterlichen Bekenntnis zu Menschenwürde und Solidarität setzte er sich für geflüchtete Menschen und für ein respektvolles Miteinander in unserer Gesellschaft ein“, erzählt Beatrix Neundlinger, Vorstandsmitglied und ehemalige Vorstandsvorsitzende des Integrationshauses.

„Er verstand Integration nicht als Schlagwort, sondern als tägliche Aufgabe – getragen von Empathie, Professionalität und klarer Haltung. In herausfordernden Zeiten war er eine ruhige, verbindende Stimme und ein verlässlicher Ansprechpartner für Mitarbeitende, Partnerorganisationen und Unterstützer*innen“, beschreiben die Geschäftsführer*innen Susanne Lettner und Martin Wurzenrainer die Zusammenarbeit.

„Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und allen, die ihm nahestanden. Wir – Vorstand, Geschäftsführung und Mitarbeiter*innen - werden sein Engagement und seine Überzeugung weitertragen – im Geist der Menschlichkeit, für die er stand“, so die stellvertretende Vorstandsvorsitzende
Ðaneta Memišević.

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