„Be a mensch“ – das Integrationshaus trauert um Willi Resetarits

Willi Resetarits, der Mitbegründer und Ehrenvorsitzender, für viele einfach die Verkörperung des Guten, ist am 24. April 2022 tödlich verunglückt. Am Tag davor eröffnete er noch im Rathaus den 28. Wiener Flüchtlingsball, ein Fest, bei dem Menschen zusammenkamen, die sein Herzensprojekt unterstützten. Er feierte es gemeinsam mit vielen Geflüchteten und Migrant*innen, deren Unterstützung ihm wichtig war. „Willi war die Seele des Integrationshauses, er wird uns unendlich fehlen. Wir trauern um ihn. Und wir werden die Arbeit, die er begonnen und stets vorangetrieben hat, in seinem Sinne fortsetzen“, so Dr. Sepp Stranig, stv. Vorstandsvorsitzender des Integrationshauses.

1992, in Folge des Krieges im ehemaligen Jugoslawien und der Aufnahme von Geflüchteten in Lagern in Österreich initiierten Willi Resetarits und sein Freund Sepp Stranig gemeinsam die Errichtung des Integrationshauses, um vor allem traumatisierte Geflüchtete so zu betreuen, wie sie es brauchen: mit Unterkunft, psychologischer Betreuung und (Aus)Bildung, um ihnen so einen Start in ein selbstbestimmtes neues Leben zu ermöglichen. Eröffnet wurde das Integrationshaus dann 1995. „Das Integrationshaus ist mein Lebensprojekt“, sagte Willi Resetarits noch am Flüchtlingsball. Der Slogan „Be a mensch“, der das Integrationshaus seit langem begleitet, ist wohl auch das, was ihn ausgemacht hat: Mensch sein, sozial engagiert sein, sich kümmern um die Menschen, denen es nicht so gut geht.

Das Integrationshaus trauert und ist im Herzen bei seiner Familie.

Das Integrationshaus - Lebensprojekt von Willi Resetarits

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