Das kurze Leben der Ruth Maier

Fotograf: Oscar Pedersen, Eigentümer: Die Norwegische Nationalbibliothek

Wir laden Freiwillige und Interessierte herzlich zum gemeinsamen Besuch der Ausstellungseröffnung im WIENXTRA-Institut für Freizeitpädagogik ein.

Ruth Maier gilt durch ihre Tagebücher und Briefe als die „norwegische Anne Frank“ aus Wien. An ihrem 18. Geburtstag erlebt sie den Novemberpogrom 1938 und beginnt über ihre jüdische Identität nachzudenken. Von der Schule verjagt, aus der Wohnung delogiert, flieht sie im Jänner 1939 nach Norwegen. Dort lernt sie die später als Lyrikerin berühmt gewordene Gunvor Hofmo kennen und lieben. Von Oslo wird Ruth Maier nach Auschwitz deportiert und am 1. Dezember 1942 ermordet.

Die Wanderausstellung wurde in einem partizipativen Prozess von den Wiener Volkshochschulen und dem Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes erarbeitet und wird von März 2026 bis Jänner 2027 in Einfacher Sprache, Standarddeutsch und Englisch gezeigt.

 

Wann: Do, 05. März 2026, 18:00-20:00
Ort: WIENXTRA-Institut für Freizeitpädagogik (IFP), Albertgasse 35/II, 1080 Wien
Referent*innen: Barbara Brunmair, Erwachsenenbildnerin; Nikolaus Ecker, Sozialarbeiter; Winfried Garscha, Historiker; Kristina Lackner, Bildungsmanagerin.

 

Gemeinsam möchten wir erinnern, zuhören und ins Gespräch kommen.
Wir freuen uns, diesen besonderen Abend gemeinsam zu erleben.
Bitte um Voranmeldung an freiwillig@integrationshaus.at.

Ort: WIENXTRA-Institut für Freizeitpädagogik (IFP), Albertgasse 35/II, 1080 Wien

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