Events 2021

Am 26. Oktober treten wieder bekannte österreichischen Künstler*innen und Newcomer im Stadtsaal auf. Mit dabei: Willi Resetarits & BasBariTenori, Thomas Maurer, BlöZinger & Florian Kaufmann. Der Reinerlös der Veranstaltung kommt ausschließlich dem Integrationshaus zugute.

BasBariTenori! So klingt Europa, wenn es sein darf, was es ist: Ein uralter Kontinent, dessen zahllose Geschichten auch an den Rändern nicht vergessen werden, weil sie in der Musik gegenwärtig und substanziell bleiben. Die BasBariTenori sind vier junge Männer aus zwei Nationalstaaten, Slowakei und Österreich. Gemeinsam ist ihnen das Leben aus und in der Minderheit. Von Beginn an und immer öfter mit dabei, der wohl berühmteste Burgenlandkroate Österreichs, der nicht nur als Ostbahn-Kurti im Allgemeinbewusstsein ewig gegenwärtige Willi Resetarits. Miteinander produziert das Quintett einen mitreißenden Sound, der so fröhlich, traurig, weltumarmend und weise zugleich ist, wie man es nur sein kann, wenn man das miefige, alte Konzept der Nationalstaaten hinter sich gelassen hat und sich den Kontinent größer träumt.

Thomas Maurer ist 1967 geboren und seit 1988 mit bisher 15 Programmen hauptberuflich Solokabarettist und als solcher zumindest in Österreich einigermassen berühmt. Daneben arbeitet er aber gerne und regelmässig mit Kollegen zusammen (z.B. Hader, Palfrader, Scheuba, Puntigam), arbeitet federführend an Fernsehprojekten mit (Die kranken Schwestern, Die 4 da, Wir Staatskünstler), und verfasst Kolumnen, Reportagen, Kurzgeschichten und Drehbücher. Aktuell fragt er sich: Wos was i?

Robert BLÖchl und Roland PenZINGER haben sich 2001 bei den CliniClowns kennengelernt. Seiter folgten acht Kabarettprogramme und zahlreiche Preise. "BlöZinger haben einen scharfen Blick für gesellschaftliche Missstände, allerdings ohne moralinsauer erhobenen Zeigefinger," begründete die Jury des österr. Kabarettpreises die Auszeichnung 2017. Als Meister der Gestik und Mimik benötigt das Duo nur ein Minimum an Requisiten um vor dem inneren Auge des Publikums eine komplexe und fantasievolle Welt zu öffnen.

Flo Kaufmann ist der männliche Teil des genialen steirischen Kabarettduos Kaufmann-Herberstein. Dass sie mit Ende dreißig noch immer als Nachwuchskabarettisten bezeichnet wurden, war bis jetzt eigenartig – doch jetzt passts: Schließlich bekamen die beiden vor kurzem Nachwuchs. Drum bleibt die Herberstein zu Hause und überlässt dem Kaufmann die Bühne, damit er sich und dem Publikum endlich die alles entscheidende Frage stellen kann. Welche das ist, wissen wir nicht, aber die Antwort darauf lautet: Lieber Lässig!

Benefiz-Gala „Lachen hilft!“

Datum: 26. Oktober 2021 Beginn: 20:00 Ort: Stadtsaal (1060 Wien, Mariahilferstraße 81) Kartenpreise: 39,50 Euro (Kategorie 1), 34,50 Euro (Kategorie 2)

Karten erhältlich direkt im Stadtsaal: Tel  01/909 2244, www.stadtsaal.com

A Black Jesus - Grätzlgespräch und Filmvorführung

Grätzlgespräch im Rahmen des Langen Tags der Flucht:

Am 1. Oktober startet der Film "A Black Jesus" in den heimischen Kinos. Das Integrationshaus präsentiert den Film im Rahmen einer Grätzlveranstaltung im Wohnprojekt Wien, mit anschließendem Publikumsgespräch zum Thema "Integration im Grätzl".

A Black Jesus

Regie: Luca Lucchesi

In einer kleinen Stadt an der südlichen Grenze Europas verehren die Menschen seit vielen Jahrhunderten die Statue eines schwarzen Jesus. Als der 19-jährige Edward aus Ghana, Bewohner des viel diskutierten Flüchtlingszentrums, darum bittet, gemeinsam mit den Einheimischen die Jesus-Statue in der großen jährlichen Prozession durch den Ort tragen zu dürfen, spaltet dieser Wunsch die Gemeinde.

Auf einer Reise, die den Ursprung von Angst und Vorurteilen gegenüber „den anderen“ erforscht, werden die Bewohner von Siculiana, einer kleinen Stadt an der südlichen Grenze Europas, aufgefordert, sich mit ihrer eigenen Identität auseinander zu setzen, beginnend mit der Ikone ihres Glaubens: einem schwarzen Jesus.

Von Wim Wenders produziert, schlägt dieser Film eine großartige Brücke zwischen der engen gemeinsamen Geschichte von Italien (besonders Sizilien) und Afrika.

Wann: 1. Oktober 2021Wo: FLEXraum im Wohnprojekt Wien, Krakauer Str. 19 (UG), 1020 WienEinlass: 18:30; Beginn: 19:00; im Anschluß: GrätzlgesprächEintritt: Spende ab 10 Euro für das IntegrationshausPublikumsbeschränkung: max. 50 Personen

Achtung: entsprechend der geltenden Corona-Bestimmungen wird beim Einlass ein gültiger 3G-Nachweis eingefordert!

A Black JesusRegie: Luca Lucchesi Jahr: 2020 Land: DBUCH: Luca Lucchesi, Hella Wenders KAMERA: Luca LucchesiLÄNGE: 92 min FASSUNG: italienische/englische Originalfassung mit deutschem Untertitel

Zum Trailer

Lachen hilft!

Am 28. Juni treten wieder vier der bekanntesten österreichischen Künstler*innen zugunsten des Integrationshauses auf, erstmals auf der Praterbühne: Viktor Gernot wird reden, scherzen, singen und spielen, Eva Marold ist  vielseitig desinteressiert Omar Sarsam erzählt über „diese andere diese, vom gleiche selbe“ und Christoph & Lollo singen vielleicht noch Schispringerlieder. Moderieren wird die Sängerin Beatrix Neundlinger, Vorstandsmitglied des Integrationshauses.

Der Reinerlös der Veranstaltung kommt ausschließlich dem Integrationshaus zugute.

Viktor Gernot ist darstellender Freistilkünstler von Traunviertlerisch-Mühlviertlerisch-Südmährisch-Tschechischer Herkunft. Nach seinen Duo-Ausflügen mit Michael Niavarani und Monika Gruber, dem Hektiker Best Of, und nach inzwischen  vier  Soloprogrammen,  gibt  es  nun die  kabarettistische  Personality-Show „Nicht wahr?“.  Auf ihre typisch freche und humorvolle Art nimmt Eva Marold menschliche Verhaltensmuster unter die Lupe und versucht herauszufinden warum wir so schnell bereit sind immer dem, der am lautesten schreit Recht zu geben. Omar Sarsam hat nach mehreren Jahren enger Zusammenarbeit mit anderen Ärzten festgestellt, dass er nun selber einer von den Anderen ist. Und da Christoph & Lollo den Punkt an dem man sich Gedanken machen muss, welche Lieder man spielen soll oder nicht, noch nicht erreicht haben, brauchen sie sich noch immer nicht vorzubereiten.

Benefiz-Gala „Lachen hilft!“

Datum: 28. Juni 2021 Einlass 18:00; Beginn: 19:00 Ort: Praterbühne (Prater 121, 1020 Wien; https://praterbuehne.at/) Kartenpreise: 35/45 Euro (incl. 5 Euro Gastrogutschein)

Karten erhältlich direkt auf https://praterbuehne.at/

Zu Gast beim 2. Leopoldstädter Gespräch der NEOS

2. Leopoldstädter Gespräch der NEOS zum Thema Integration

Das Gespräch führt Eleonore Gudmundsson von den NEOS mit Geschäftsführer Martin Wurzenrainer und Lydia Rössler, Leiterin des Fachbereichs Bildung.

Nähere Informationen

BeSt digital: Unterstützung am Übergang Schule - Beruf

Das Netzwerk berufliche Assistenz (NEBA) ist auch dieses Jahr wieder auf der BeSt. Die Berufsinformationsmesse findet heuer digital statt. Am Donnerstag von 13:30 bis 17:00 Uhr werden Mitarbeiter*innen vom m.o.v.e. on Jugendcoaching, einem Fachbereich des Integrationshauses, für Fragen rund um das Thema Übergang zur Schule/Beruf zur Verfügung stehen: Unterstützung am Übergang Schule - Beruf

BeSt digital: Unterstützung am Übergang Schule - Beruf

Das Netzwerk berufliche Assistenz (NEBA) ist auch dieses Jahr wieder auf der BeSt. Die Berufsinformationsmesse findet heuer digital statt. Am Donnerstag von 13:30 bis 17:00 Uhr werden Mitarbeiter*innen vom m.o.v.e. on Jugendcoaching, einem Fachbereich des Integrationshauses, für Fragen rund um das Thema Übergang zur Schule/Beruf zur Verfügung stehen: Unterstützung am Übergang Schule - Beruf

Link zur BeSt digital

Greift Covid-19 die Mehrsprachigkeit der Wiener Schüler*innen an?

Wie steht‘s um die sprachliche Vielfalt im Distance-Learning?

„Vielleicht könnte man eine Schule gründen für Kinder, die viele Sprachen können, aber keine perfekt.“ Janet (13) in Falter 3/21

In den Wiener Schulen ist Mehrsprachigkeit ein wesentlicher Faktor des täglichen Unterrichts geworden. Wie sehr aber leidet die sprachliche Vielfalt unter dem Lockdown und der fast ausschließlichen Konzentration auf Distance-learning? Wie können Schüler*innen ihre Mehrsprachigkeit in Zeiten des Home-Schooling leben und weiterentwickeln? Und wie kann Janets Wunsch nach Anerkennung und Förderung aller Sprachen in Erfüllung gehen?

In dieser Veranstaltung wollen wir einen Blick auf die aktuelle Situation von Schüler*innen aus der Perspektive der Lernförderung werfen und die Probleme mehrsprachiger Kinder und Jugendlicher im Home-schooling thematisieren. Wir gehen den Fragen nach, wie es aktuell um die Mehrsprachigkeit im Unterricht steht und was Schüler*innen brauchen, um ihre Schulkarrieren erfolgreich weiter zu führen.

Diese Veranstaltung ist eine digitale Veranstaltung gemeinsam mit der Arbeiterkammer Wien, der Wiener Volkshochschule (VHS Ottakring und lernraum.wien) und dem Sprachförderzentrum Wien zum Internationalen Tag der Muttersprache. Sie wird über ein MS Teams Event online übertragen. Nach erfolgter Anmeldung wird Ihnen der Teilnahmelink zeitgerecht zugeschickt. Die Veranstaltung wird teilweise aufgezeichnet und ist im Nachhinein abrufbar.

Programm

14:30 Uhr Eröffnung 14:35 Uhr Blitzlichter von Schüler*innen 14:50 Uhr

Situationsberichte von Pädagog*innen Hala Albinni, Muttersprachenlehrerin an der NMS Schopenhauerstraße Hebah Nigm, Koordinatorin in der Lernförderung 2.0 der VHS Wien Daniel Hirschbeck, Sozialpädagoge in der „einewelt-wg“ des Verein Projekt Integrationshaus Dubravka Pitzek, Basisbildungstrainerin im Jugendlichen-Projekt BAJU des Verein Projekt Integrationshaus

15:10 Uhr Kleingruppen-Diskussionen mit Veranstaltungsteilnehmer*innen (in Break-Out-Gruppen) 15:50 Uhr

Reflexionsgespräch mit Expert*innen Erika Tiefenbacher, Direktorin der NMS Schopenhausertraße, 1180 Thomas Fritz, Leiter des lernraum.wien der Wiener Volkshochschulen

16:25 Uhr Zusammenfassung & Abschluss Moderation: Oliver Gruber, AK Wien Der Besuch dieser Veranstaltung ist kostenlos - wir freuen uns auf Ihr Kommen! Link zur Anmeldung

 

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